Versionshinweise

 

Wichtiger Hinweis für alle LibreOffice-Versionen ab 5.0.2 unter Windows

Ab der Version 5.0.2 wird für die Bildsynthese, auch 'rendern' genannt, standardmäßig die OpenGL-Schnittstelle benutzt. Mit dieser Einstellung kann es bei bestimmten Kombinationen von Treibern und Hardware zu Problemen kommen. Dies äußert sich typischerweise in einer fehlerhaften Bildschirmdarstellung. Bei manchen Kombinationen ist auch ein Absturz (Crash) beim Start von LibreOffice möglich.

Bei Problemen mit der Bildschirmdarstellung deaktivieren Sie bitte das OpenGl-Rendern. Sie erreichen diese Option über das Menü: Extras --> Optionen --> LibreOffice --> Ansicht --> Grafikausgabe. Falls es bei Ihnen zu einem Absturz beim Start von LibreOffice kommt, ist es notwendig, einen Registry-Eintrag zu ändern. Öffnen Sie dazu diese Webseite mit Ihrem Browser und speichern Sie die geöffnete Seite mit der Dateierweiterung ".reg" ab. Mit einem Doppelklick im Windows Explorer auf die gespeicherte Datei wird dann die notwendige Änderung der Registry vorgenommen.

Für alle LibreOffice-Versionen

  • Versionen: Es werden in der Regel zwei LibreOffice-Versionen aus unterschiedlichen Entwicklungsreihen gleichzeitig zum Herunterladen angeboten, eine Version mit neuen Funktionen und Verbesserungen von bestehenden Funktionen und eine Version, die bereits einige Fehlerkorrekturzyklen durchlaufen hat und somit stabiler ist. Erstere erkennen Sie an einem höheren Zahlenwert der 1. oder 2. Versionsziffer. Die dritte Versionsziffer kennzeichnet die Anzahl der Korrekturzyklen (siehe auch Versionskennzeichnungen unten).

  • Sprache der Benutzeroberfläche unter Windows: Bei der Installation wird die Sprache der LibreOffice-Benutzeroberfläche automatisch auf die von Windows benutzte Sprache eingestellt. Aus einer Vielzahl von Sprachen können Sie nach der Installation eine andere für die Oberfläche auswählen. Bei der Wahl der benutzerdefinierten Installation haben Sie während der Installation zusätzlich die Möglichkeit, die nicht benötigten Sprachen der Oberfläche abzuwählen und somit nicht zu installieren.

  • Sprache der Benutzeroberfläche unter Linux und Mac OS X: Nach der Installation ist nur die englische Benutzeroberfläche verfügbar. Falls Sie eine andere Sprache verwenden möchten, ist es notwendig, zusätzlich die sogenannte „Übersetzte Benutzeroberfläche“ dieser Sprache zu installieren. Die notwendige Installationsdatei wird ebenfalls auf der Download-Seite zum Herunterladen bereitgestellt.

  • Hilfe: Es gibt zwei verschiedene Hilfesysteme, die Online- und die Offline-Hilfe. Für die Nutzung der Online-Hilfe ist eine Internetverbindung notwendig. Die Offline-Hilfe muss hingegen bei Windows und Linux zusätzlich zur eigentlichen LibreOffice-Installation installiert werden. Die Installationsdatei der Hilfe finden Sie ebenfalls auf der Download-Seite. Bitte installieren Sie die Offline-Hilfe, nachdem Sie LibreOffice selber installiert haben. Beim Mac OS ist eine separate Installation der Hilfe nicht notwendig; die Offline-Hilfe wird zusammen mit der sogenannten „übersetzten Benutzeroberfläche“ installiert.

  • 64-Bit-Variante für Windows: Für Windows stehen Ihnen eine 32- und eine 64-Bit-Variante von LibreOffice zur Verfügung, wobei die 64-Bit-Variante nur unter einer 64-Bit-Variante von Windows lauffähig ist. Bei einem Umstieg auf die 64-Bit-Variante können Sie diese einfach installieren; die bisherige 32-Bit-Version wird dabei automatisch entfernt. Auch Ihre persönlichen Einstellungen bleiben erhalten. Um die 32-Bit-Variante herunterzuladen, wählen Sie auf der Downloadseite unter Betriebssystem "Windows x86", und für die 64-Bit-Variante "Windows x86_64" aus. Die herunter geladenen Dateien unterscheiden sich auch in ihrer Bezeichnung: Die 32-Bit-Variante endet mit "...x86.msi", die 64-Bit-Variante mit "...x64.msi".

  • Einschränkungen der 64-Bit-Variante für Windows: Die 64-Bit-Variante hat 2 Einschränkungen: Das Einfügen von Bildern direkt vom Scanner ist nicht möglich und Verbindungen zu älteren Datenbanken im Microsoft-Access-Format (*.mdb) können nicht hergestellt werden. Benutzen Sie bitte in beiden Fällen bei Bedarf die 32-Bit-Variante von LibreOffice.

  • Java unter Windows: Für einige LibreOffice-Funktionen benötigen Sie eine Java-Laufzeitumgebung, hier kurz Java genannt. Abhängig von der verwendeten LibreOffice-Variante, 32 oder 64 Bit, benötigen Sie auch die 32- oder 64-Bit-Variante von Java. Auf einem 64-Bit-Windows-System können Sie die 32-Bit-Java-Variante parallel zur 64-Bit-Variante von Java installieren. Auf der Seite https://java.com/de/download/ von Oracle können Sie Java herunterladen.

  • Java unter GNU/Linux: Für einige LibreOffice-Funktionen benötigen Sie eine Java-Laufzeitumgebung, hier kurz Java genannt. Bei der Anwendung von LibreOffice kann es zu Problemen mit der Variante GCJ Java kommen. Wir empfehlen, stattdessen z. B. OpenJDK zu verwenden. Den Download finden Sie auf http://openjdk.java.net/.

  • OpenOffice-Nutzer: Alle OpenOffice-Versionen bzw. -Varianten benutzen unter Windows die gleichen Dateiverknüpfungen wie LibreOffice. Weiterhin kann es Konflikte geben, wenn die Schnellstarter installiert und aktiviert sind. Es wird daher empfohlen, OpenOffice vorher zu deinstallieren.

  • Benutzerprofil: Bei den LibreOffice-Versionen ab Version 5.0 enthält der Pfad für den Ordner des Benutzerprofils weiterhin einen Ordner mit der Bezeichnung "4". Eine Änderung auf "5" oder "6" ist nicht vorgesehen, um Probleme bei der automatischen Überführung (Migration) des Benutzerprofils auf einen neuen Ordner zu vermeiden.

  • Programmfehler (Bugs): Jede Software enthält Fehler. Gerade bei komplexeren neuen Funktionen ist dieses kaum vermeidbar. Wir sind bemüht, Fehler in den Fehlerkorrekturversionen zu beheben, aber dennoch ist LibreOffice auch nach mehreren Korrekturzyklen nicht fehlerfrei. Falls Sie selber einen Fehler in LibreOffice entdeckt haben, helfen Sie uns, indem Sie uns den Fehler melden. Fehler werden über unser Fehler-Verfolgungs-System "The Document Foundation Bugzilla" gemeldet, dies allerdings nur auf Englisch. Ansonsten können Sie auch eine E-Mail an die deutsche discuss-Mailingliste schicken. Was Sie bei einer Fehlermeldung beachten sollten, finden Sie im LibreOffice-Wiki auf der Seite Fehlermeldungen.

  • Sicherheit: Gelegentlich werden Sicherheitsprobleme in LibreOffice erkannt. Es wird versucht, diese schnellstmöglich zu beheben. Weitere Informationen zu Sicherheitsproblemen finden Sie auf unserer Seite Sicherheit. Dort finden Sie auch einen Link zu einer Liste der korrigierten Sicherheitsprobleme.

  • Windows XP und Vista werden ab der LibreOffice-Version 6.0.0 nicht mehr unterstützt.

  • Mac OS 10.8 wird ab der LibreOffice-Version 6.0.0 nicht mehr unterstützt.

  • Installation beim Mac: Aufgrund einer schärferen Prüfung von Signaturen ab der Betriebssystem-Version 10.9.5 ist es, sowohl beim Hauptprogramms als auch bei der übersetzten Benutzeroberfläche, notwendig, beide über den Öffnen-Befehl des Kontextmenüs bei gleichzeitigem Drücken der Optionstaste (⌥) zu installieren. Weiterhin ist es vor der Installation der 'übersetzten Oberfläche' notwendig, LibreOffice einmal zu starten.

  • Signierung mit OpenPGP-Schlüssel: Zur Verwendung dieser ab der Version 6.0.0 neuen Funktion zum Signieren von Dokumenten mit OpenPGP benötigen Sie unter Windows zusätzlich Gpg4Win. Für Mac OS empfehlen wir GPGTools.

Aktuelle LibreOffice-Versionen

LibreOffice 6.2.5

  • Entwicklungsstand: Die Version 6.2.5 ist die sechste Version aus der Entwicklungsreihe 6.2. Es ist vorgesehen in dieser Entwicklungsreihe noch 2 weitere Fehlerkorrektur-Versionen herauszugeben. Diese Versionen sind für Mitte August 2019 und Mitte Oktober 2019 geplant.

  • Zielgruppen: Die Version 6.2.5 ist prinzipiell für alle LibreOffice-Anwender gut geeignet. Wenn Sie einen hohen Wert auf die Stabilität von LibreOffice legen, wird empfohlen, die Version 6.1.6 aus der vorhergehenden Entwicklungsreihe zu benutzen.

LibreOffice 6.1.6

  • Entwicklungsstand: Die Version 6.1.6 ist die siebte und gleichzeitig letzte Version aus der Entwicklungsreihe 6.1. Weitere Fehlerkorrektur-Versionen sind in dieser Entwicklungsreihe nicht mehr vorgesehen.

  • Zielgruppen: Die Version 6.1.6

    ist prinzipiell für alle LibreOffice-Anwender geeignet. Insbesondere wenn Sie einen hohen Wert auf die Stabilität von LibreOffice legen und die neuen Funktionen der Entwicklungsreihe 6.2 nicht unbedingt benötigen, ist dies die richtige Wahl.

 

Ältere LibreOffice-Versionen

  • Version 6.0.7 (Oktober 2018): Diese Version ist die letzte aus der Entwicklungsreihe 6.0. Sie ist für viele Nutzer, insbesondere wenn Sie einen hohen Wert auf die Stabilität von LibreOffice legen, nach wie vor gut geeignet. Weitere Versionen zur Korrektur von Fehlern sind in dieser Entwicklungsreihe nicht mehr vorgesehen. Um in den Genuss der Verbesserungen zu kommen, sollten Sie überlegen, ob Sie auf eine neuere Version umsteigen. Falls in dieser Version ein Fehler vorhanden ist, der den Einsatz bei Ihnen verhindert, prüfen Sie den Einsatz einer anderen, bevorzugt einer neueren Version von LibreOffice. Weitere Hinweise zu dieser Version finden Sie in den Älteren Versionshinweisen.
  • Versionshinweise zu älteren Versionen finden Sie auf der Seite Ältere Versionshinweise. Falls Sie eine ältere Version benutzen oder von einer älteren auf eine neuere Version umsteigen möchten, sind diese für Sie eventuell von Bedeutung.

  • Download-Archiv: Alle alten Versionen können Sie aus dem Download-Archiv herunterladen.

  • Neuerungen und Veränderungen der Entwicklungsreihen: Die Neuerungen und Änderungen der älteren Entwicklungsreihen bezogen auf die vorherige Entwicklungsreihe finden Sie über unsere Wiki-Seite Übersicht über veröffentlichte Versionen, in dem Sie dort auf die Versionsnummer der jeweiligen Entwicklungsreihe (z. B. "4.3") klicken.

 

Versionskennzeichnungen

LibreOffice-Versionen werden mit bis zu 4 Ziffern (z. B. 6.1.2.2) gekennzeichnet. Sie haben die folgende Bedeutung:

  • Ziffer 1: Kennzeichnet eine Hauptversion mit umfangreicheren Verbesserungen und Erweiterungen (major release).

  • Ziffer 2: Kennzeichnet eine Version mit neuen Funktionen und Verbesserungen (feature release).

  • Ziffer 3: Kennzeichnet die Anzahl der Fehlerkorrekturzyklen (bug fix releases), die Funktionalität bleibt dabei unverändert.

  • Ziffer 4: Kennzeichnet die sogenannten Release Candidates (RC, Freigabekandidaten). Der letzte RC ist identisch mit der „offiziell“ bereitgestellten Version.

Versionen mit neuen Funktionen erscheinen üblicherweise mit einem halbjährigen Abstand, Fehlerkorrektur-Versionen ca. mit einem monatlichen Abstand. Den aktuellen gültigen Zeitplan finden Sie hier (englisch).